2. BL: Spannendes Spitzenspiel endete mit einem Unentschieden

image1-4Im Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn Mauthausen war nach der knappen 4:6-Niederlage im Herbst Revanche angesagt.

Im ersten Einzel konnte Norbert die Mauthausner Nummer 1 Janci durchaus fordern. Nach gewonnenem ersten Satz und zwei deutlichen Satzniederlagen hatte Norbert im vierten Satz wieder einen Satzball, den Janci abwehren konnte. Dies war Norberts bestes Spiel des Tages, gegen einen an diesem Tag sehr stark spielenden Janci.
Am Nebentisch gelang Anton der sofortige Ausgleich gegen Schaumberger.
Ein wahrer Krimi entwickelte sich im Spiel der beiden Nachwuchsspieler. Nach vier Sätzen im Nachspiel musste sich Narayan gegen Oberfichtner im fünften Satz auf 7 geschlagen geben.
Eine interessante Begegnung war danach das Spiel der beiden Topspieler Anton Kutis und Tomas Janci. Janci dominierte das Spiel zu Beginn und ließ Anton in den ersten beiden Sätzen nicht den Funken einer Chance. Mit Fortdauer der Partie schienen aber die Kräfte bei Janci zu schwinden. Der Druck vom Tisch ließ nach, Anton konnte das Tempo des Ballwechsels immer häufiger übernehmen und selbst initiativ werden. So war lediglich der dritte Satz noch einigermaßen umkämpft – danach hatte Anton alles im Griff und siegte nach 0:2 noch deutlich mit 3:2.
Narayan hatte dann gegen Schaumberger im knappen vierten Satz das bessere Ende für sich und stellte damit auf 3:2. Schaumberger war nach der Partie wohl unzufrieden mit dem Gespielten, denn sein Schläger überlebte die Niederlage nicht.
Nach wechselhaftem Verlauf musste sich Norbert danach Oberfichtner in vier Sätzen geschlagen geben. Janci zeigt sich nach der kräfteraubenden Niederlage gegen Anton wieder vollends gestärkt, und wies Narayan sehr deutlich in die Schranken. Anton vergab gegen Oberfichtner einige deutliche Führungen, blieb dennoch mit einem Viersatzsieg an diesem Tag ungeschlagen.
Das letzte Einzel des Tages bestritten Norbert und Schaumberger. Schaumberger musste zu einem völlig anderen Ersatzschläger greifen – dennoch spielte er über weite Strecken seine besten Bälle. Norbert konnte sich im ersten Satz im Nachspiel durchsetzen. Bei 8:6 im zweiten Satz für Norbert spielte Schaumberger fünf sensationelle Bälle. Auch im dritten Satz dominierte Schaumberger das Spiel. Norbert konnte das Spiel aber nocheinmal wenden und sich knapp in fünf Sätzen durchsetzen.
Im abschließenden Doppel zeigte Narayan seine beste Doppelsaisonleistung. Leider blieb Anton weit unter der Form des zuvor gezeigten. Immer wieder unterliefen Anton vermeidbare Fehler. Im vierten Satz vergaben Anton und Narayan eine 6:1-Führung und verloren das Doppel in vier Sätzen.

Die Revanche für die Niederlage im Herbst ist damit nur zur Hälfte geglückt – das Unentschieden aber ein durchaus gerechtes Ergebnis.

4:1 Sieg im Achtelfinale gegen Entac Enschede

P1030385Mit einem sicheren 4:1-Erfolg in Enschede (Holland) steht die Intercup-Mannschaft (Anton Kutis, Norbert Rapolt und Wolfgang Päuerl) im Viertelfinale des heurigen Bewerbes. Wolfgang musste sich im Eröffnungseinzel geschlagen geben, Anton und Norbert blieben in ihren Spielen ungeschlagen.

Wolfgang fand im Eröffnungseinzel nie zu seiner Sicherheit. Im Passivspiel unterliefen ihm viele Fehler, im Angriff wollte er oft mit der Brechstange den Punkt erzwingen. Sein Gegner Smit punktete immer wieder mit seiner unorthodoxen Spielweise. So musste sich Wolfgang vor den Augen unseres Edelfans Brigitte Coser knapp in vier Sätzen geschlagen geben.
Im zweiten Einzel konnte Anton über weite Strecken seine technische Überlegenheit nutzen. Lediglich der zweite Satz gestaltete sich sehr ausgeglichen. Danach war Coenens Widerstand gebrochen und Anton konnte ohne Satzverlust den Ausgleich herstellen.
Im dritten Einzel zwischen Norbert und Schotmeyer sah es zu Beginn nicht sehr gut für Norbert aus. Sein Gegner dominierte mit druckvollem Angriffsspiel den ersten Satz. Mit Beginn des zweiten Satzes bekam Norbert die Begegnung mit kurzer Serviceannahme und aktivem Spiel in den Griff und war danach ungefährdet.
Das anschließende Doppel zwischen Anton /Norbert und Smit/Coenen ging nach Satzgleichstand ebenfalls mit 3:1 an uns.
Damit kam es im vierten Einzel zum Spiel der beiden siegreichen Spieler Anton und Smit. Anton hatte mit dem Spiel von Smit ebenfalls lange Zeit seine liebe Not. Nach deutlichem Satzgewinn lief das Spiel zu unserer Überraschung plötzlich in die andere Richtung. Beim Stand von 1:2 und 3-6 war Antons Körpersprache nicht mehr sehr positiv. Dennoch gelang ihm noch der Satzausgleich. Im fünften Satz gelang Anton ein guter Start – diesen Vorsprung ließ er sich dann auch nicht mehr nehmen.

Damit warten wir gespannt auf die Auslosung der nächsten Runde, denn die Sieger dieser Runde erreichen bereits das „Final four“. Das Abschlussturnier findet heuer in Vydrany (Slowakei) statt.

T. Smit – Wolfgang Päuerl 3:1 (7, 9, -9, 12)
T. Coenen – Anton Kutis 0:3 (-7, -11, -4)
A. Schotmeyer – Norbert Rapolt 1:3 (5, -8, -7, -4)
Smit/Coenen – Kutis/Rapolt 1:3 (-11, 8, -8, -5)
Smit – Kutis 2:3 (-5, 9, 8, -8, -5)

2. BL – Sieg gegen TTC Gratwein

IMG_5418Der knappe 6:4-Erfolg im Herbst gegen den TTC Gratwein ließ für die Rückrunde ein spannendes Spiel erwarten.
Das Eröffnungsspiel zwischen Norbert Rapolt und Bugany war da bereits nichts für schwache Nerven. Norbert spielte eine seiner besten Partien des Jahres und hielt das Match lange offen gestalten. In den ersten beiden Sätzen hatte er im Nachspiel (im zweiten Satz nach Satzball) das Nachsehen. Norbert konnte sein hohes Niveau noch steigern und spielte beinahe fehlerfrei und druckvoll. Norbert sicherte sich den dritten Satz deutlich und konnte auch den vierten Satz mit dem 6. Satzball für sich entscheiden. Im fünften Satz unterliefen Norbert bei 2:3 zwei leichte Fehler, danach war das Glück auch nicht auf seiner Seite. Bugany erkämpfte sich den Sieg.
Kutis stellte gegen Nepozitek ohne Satzverlust den sofortigen Ausgleich her. Im anschließenden Spiel der beiden Nachwuchsspieler konnte Narayan eine 2:1 Satzführung nicht in einen Sieg umwandeln. Buchreiter war ab dem vierten Satz der aktivere Spieler. Narayan kam nicht mehr zum Eröffnungstopspin und konnte nur noch reagieren – die Niederlage war die logische Folge.
Im Spiel der beiden Spitzenspieler musste Anton den ersten Satz gegen Bugany abgeben. Nach sicherem Satzausgleich wurde Bugany im dritten Satz beim Stand von 3:2 ein Service angezählt. Anton ließ sofort zwei Punkte folgen und ging rasch mit 2:1-Sätzen in Führung. Als Bugany auch im vierten Satz ein Aufschlag angezählt wurde, schien die Partie entschieden. Bugany kämpfte sich aber noch einmal ins Nachspiel – wo er Anton aber unterlegen ist.
Beim Stand von 2:2 spielte Narayan gegen Nepozitek. Nach einem hart umkämpften ersten Satz – 17:15 für Nepozitek, konnte sich Narayan den zweiten Satz mit 11:8 sichern. Im dritten Satz gelang es Narayan bei 7:10 drei Satzbälle abzuwehren, um seinerseits seinen ersten Satzball zu verwerten. Mit dem Satzgewinn war der vierte Satz nur noch Formsache.
Norbert und Anton ließen gegen Buchreiter nichts anbrennen und siegten deutlich in drei Sätzen.
Beim Stand von 5:2 folgte dann die Überraschung des Tages. Narayan fand gegen Bugany immer besser ins Spiel. Er konnte mit Fortdauer der Partie Buganys Angriffsbemühungen immer wieder unterbinden und seinerseits Druck aufbauen. Die nächsten drei Sätze liefen perfekt in Narayans Richtung – nach vier Sätzen stand er als Sieger fest.

Damit endete die Partie überraschend deutlich mit 6:2. Mit diesen beiden Siegen am Wochenende und zweier Niederlagen von Oberndorf (0:6 gegen Mauthausen und überraschend 4:6 gegen Salzburg) ist die Chance auf den zweiten Platz in der Tabelle wieder intakt. Vor allem das direkte Spiel gegen Mauthausen in Wien wird hier große Bedeutung haben.
Ein Blick auf die Tabelle: Tabelle 2. Bundesliga

Kleines Detail am Rande: im Spiel gegen den TTC Gratwein saß ein Herr unter den Zuschauern, der nach jedem Ball den Spielstand in sein Handy besprochen hat. Auf Nachfrage ließ er uns wissen, dass er für eine russische Wettseite einen Liveticker anbietet.

6:0 – Kantersieg gegen Oberpullendorf

IMG_5416-2Gegen den Tabellennachzügler waren im Kampf um eine Verbesserung in der Tabelle drei Punkte eingeplant. Im Herbst gab es gegen die Oberpullendorfer einen 6:3-Erfolg, wo einzig Richard Korbel nicht zu schlagen war.
Schon das Eröffnungsspiel ließ das Pendel rasch Richtung Erfolg ausschlagen. Norbert Rapolt zeigt sich gegen die Oberpullendorfer Nummer 1 von seiner besten Seite – er ließ Korbel nie ins Spiel kommen und machte kurzen Prozess. Die Satzergebnisse 6, 4, 6 sprechen eine deutliche Sprache.
Nach einem deutlichen Sieg von Kutis gegen Patzelt folgen zwei 5-Satz-Partien: Narayan gegen Schmid und Anton gegen Korbel. Während sich Narayan nach wechselvollem Verlauf im Entscheidungssatz deutlich durchsetzen konnte, brauchte Anton in der Entscheidung das Glück auf seiner Seite, um Korbel im Nachspiel des fünften Satzes nieder zu ringen.
Die beiden folgenden Siege von Narayan gegen Patzelt und Norbert gegen Schmid waren danach nur noch Formsache.
Nach einer Stunde und zwanzig Minuten stand der ungefährdete 6:0-Erfolg gegen Oberpullendorf dann fest.

Niederlage im Nachtragsspiel gegen Gumpoldskirchen

IMG_5387Das Nachtragsspiel der 2. Bundesliga gegen den Tabellensechsten Gumpoldskirchen verlief nicht nach Wunsch der Sportklub-Spieler.

Schon im Eröffnungseinzel von Norbert gegen den starken Verteidiger Kraus-Güntner war zu sehen, dass es an diesem Sonntag sehr schwer werden wird. Norbert lag im ersten Satz rasch mit 1:7 zurück. Mit 7:11 ging es in den zweiten Satz. Auch hier lag Norbert meist ein bis zwei Punkte zurück. Norbert konnte sich noch heran kämpfen und hatte bei 10:9 sogar einen Satzball. Kraus-Güntner wehrte diesen ab. Ein verzogener Rückhand-Topspin von Norbert brachte Kraus-Güntner auch den zweiten Satz. Der dritte Satz ging deutlich an den Verteidiger – und die überraschend deutliche Niederlage von Norbert war perfekt.

Am Nebentisch musste Anton (nach glatter Führung) gegen Pichler auch einem Satzrückstand nachlaufen. Die folgenden drei Sätze konnte Anton aber deutlich gewinnen – und auf 1:1 stellen.
Reitner konnte Narayan in den ersten beiden Sätzen durch zahlreiche „Glücksbälle“ voll fordern. Narayan gelang es dabei sogar noch, den ersten Satz für sich zu entscheiden. Nach Satzgleichstand setzte sich Narayan auch noch relativ sicher in vier Sätzen durch.
Das Spiel der beiden „Einser“ zwischen Anton und „Kraus-Güntner“ bot trotz der fünf Sätze wenig Spannung. Zu deutlich verliefen die einzelnen Sätze (kein Satzergebnis über 6). Anton führt 2:1 und verlor 2:3.
Norbert hatte mit Reitners Aufschlägen große Probleme. Reitner gelangen viele einfache Punkte. Norbert fand viel zu selten zu seinem Spiel und blieb an diesem Tag weit unter seinen Möglichkeiten. Es gelang ihm ein Satzgewinn, von einem Sieg war er aber weit entfernt.
Damit stand Narayan gegen Pichler schon gewaltig unter Druck. Eine Niederlage würde einen Sieg bereits in sehr weite Ferne rücken lassen. Narayan begann aktiv, sehr druckvoll und mit einem Satzgewinn. In den beiden folgenden Sätzen punktete Narayan immer wieder spektakulär – deutlich beweglicher und mit dem besseren Konzept agierte Pichler. Vorallem sein Vorhandlongline-Abzug auf der Rückhandecke funktionierte verlässlich und brachte ihm die notwendigen Punkte, um mit 2:1 Sätzen in Führung zu gehen. Im vierten Satz sah es lange nach einem Entscheidungssatz aus. Narayan gelang es aber nicht, eine 10:3-Führung zu verwerten. Er musste sich mit 10:12 geschlagen geben.

Damit war die Vorentscheidung gefallen. Anton hatte mit einen stark aufspielenden Reitner mehr Probleme als ihm lieb war. Dennoch zeigt er auch hier seine Klasse. Mit fehlerhaftem Spiel gelang ihm dennoch ein 3:1 Sieg.

Narayan hatte gegen den Routinier Kraus-Güntner wenig Chancen. Ebenso wenig Chance hatte Norbert gegen Pichler. Norbert konnte zwar noch den dritten Satz gewinnen – eine reale Siegchance bot sich ihm in diesem Spiel allerdings keine. Damit war die 3:6 – Niederlage besiegelt. – Nachdem die Mannschaft lange Zeit auf dem 2. Tabellenplatz gelegen hat, ist dieser nach dieser neuerlichen Niederlage in weite Ferne gerückt. Das schwerere Restprogramm und der Punkterückstand auf die direkten Konkurrenten machen die Aufgabe auch nicht unbedingt leichter.
Tabelle der 2. Bundesliga A

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