Bevor der erste Ballwechsel des Spieljahres 2016/17 überhaupt gespielt wurde, gab es bereits einige Verschiebungen. So startet die 1. Mannschaft der SPG Sportklub/Flötzersteig erst am 24. September 2016 in die Spielsaison (also zwei Wochen nach dem offiziellen Bundesligastart). Fixer Bestandteil und Nummer 1 bleibt Anton Kutis. Norbert Rapolt und Wolfgang Päuerl werden einander abwechseln. Nach den Abgängen von Narayan Kapolnek (1. Bundesliga in Baden) und Rui Chen (2. Bundesliga Wiener Neustadt) komplettiert der Nachwuchsspieler Raphael Gottweis (Flötzersteig) die Mannschaft.
Die Termine des Herbstdurchganges:
24. September 2016 – H gegen Oberndorf 25. September 2016 – H gegen Wels
8. Oktober 2016 – A gegen Weinviertel
9. Oktober 2016 – A gegen Sierndorf
29. Oktober 2016: H gegen Gumpoldskirchen
19. November 2016 – H gegen Wiener Neustadt
20. November 2016 – H gegen Kapfenberg
17. Dezember 2016 – A gegen Leoben
18. Dezember 2016 – A gegen Feldkirchen/Puch
Die Heimspiele finden am Samstag um 15:00 Uhr und Sonntag um 10:00 am Flötzersteig (14, Flötzersteig 115) statt. Die Mannschaft würde sich über zahlreichen Besuch sehr freuen.
In der letzten Runde ging es noch auswärts zum überlegenen Meister der 2. Bundesliga A – nach Wiener Neudorf. Bei den Wiener Neudorfern gab der talentierte Nachwuchsspieler Martin Bäuerle sein Debüt in der Bundesliga. Er ersetzte den Spielertrainer Wojciech Kolodziejczyk. Im bisherigen Verlauf der Meisterschaft mussten die Neudorfer lediglich im Hinspiel gegen uns einen Punkteverlust hinnehmen. Bei günstigem Verlauf wollten wir auch im Rückspiel eine Niederlage vermeiden.
Anton gewann das Eröffnungsspiel gegen Bäuerle ohne Satzverlust. Am Nebentisch spielte Norbert gegen den Ranglistenersten Jaromir Truksa. Die Partie war ein Spiegelbild des Spieles aus dem Herbst. Norbert war in den ersten beiden Sätzen gleichwertig – nach Satzgleichstand konnte sich Truksa erneut durchsetzen. Besonders hervor zu heben ist die sportliche Fairness des Slowaken. Beim Stand von 1:0, 10:9 und Aufschlag Truksa retournierte Norbert einen Aufschlag von Truksa ins Netz. Truksa, der als Einziger ein Netzservice gesehen hat, ließ den Ball wiederholen, geriet 10:11 in Rückstand. Bei diesem Stand unterlief ihm ein Servicefehler, der gleichbedeutend mit dem Satzausgleich war. Danach konnte Truksa aber in vier Sätzen gewinnen.
Narayan war im Spiel gegen Europas Nummer 6 der U15-Klasse nicht vom Glück verfolgt. Maciej Kolodziejczyk gewann das Spiel ohne Satzverlust und brachte Wiener Neudorf mit 2:1 in Führung.
Im Spiel der beiden Topspieler war Truksa der konstantere der beiden Spieler. Immer wieder wusste er auf Antons Bälle die bessere Antwort. In den ersten beiden Sätzen ließ sich Anton durch Truksas lange Pausen zwischen den Ballwechseln aus dem Konzept bringen. Danach war Truksa der besser Spieler, der auch immer wieder ansatzlos mit der Rückhand punktete.
Narayan hatte mit Bäuerle keine Schwierigkeiten und verkürzte auf 2:3.
Das Spiel von Norbert gegen Kolodziejczyk bot dann wieder einiges an Spannung. Mit einem sehr guten Satz konnte Norbert rasch den Satz für sich entscheiden. Kolodziejczyk steigerte aber sein Spiel. In den folgenden beiden Sätzen gewann er beinahe alle längeren Ballwechsel und schien die Partie im Griff zu haben. Norbert konnte aber mit guten Aufschlägen und auch einigen sehenswerten Punkten noch einmal ausgleichen. Mit einem ausgezeichneten Start in den Entscheidungssatz und einem kämpferisch eher schwachen Gegner ließ sich Norbert den Sieg nicht mehr nehmen und konnte ein wenig überraschend auf 3:3 ausgleichen.
Nach der Niederlage gegen Norbert, spielte Kolodziejczyk gleich im Anschluss gegen Anton. Zu Beginn schien es so, als hätte Kolodziejczyk die Niederlage bereits verdaut und gewann den ersten Satz. Anton konterte mit dem Satzgewinn. Im dritten Satz ging Anton rasch mit 5:0 in Führung. Kolodziejczyks Körpersprache sprach Bände. Ein Sieg von Anton schien in absoluter Reichweite. Doch zwei vermeidbare Fehler von Anton und ein Punkt von Kolodziejczyk brachten wieder Spannung in das Spiel. Plötzlich war auch die Körpersprache des Neudorfer Nachwuchsspielers wieder eine andere. Er stellte auf 5:5 und in Folge auf 2:1 in Sätzen. Mit der Führung im Rücken spielte er im vierten Satz wieder druckvoll auf und konnte auch den vierten Satz gewinnen.
Auch Narayan konnte Truksa vor allem im ersten Satz alles abverlangen und diesen gewinnen. Truksa steigerte auch hier sein Level . Narayan kämpfte, konnte Truksa aber nicht mehr gefährden.
Beim Stand von 4:5 musste also ein Doppel entscheiden. Truksa/Kolodziejczyk gegen Kapolnek/Rapolt hieß die überraschende Paarung. Anton verzichtete auf das Doppel, so gab es erstmalig diese Konstellation. Zu Beginn hatten Norbert und Narayan noch Abstimmungsschwierigkeiten. Als krasser Außenseiter gestartet mussten sie auch die ersten beiden Sätze abgeben. Beim Stand von 0:2 und 5:9 kam dann die überraschende Kehrtwende. Nach sechs Punkten in Serie und einem deutlichen Satzgewinn stand es plötzlich 2:2. Ein guter Start in den Entscheidungssatz brachte die Überraschung in greifbare Nähe. Ein Time-Out der Gegner bei 4:7 machte das Spiel aber noch einmal knapp. Das Sportklubpaar wehrte bei 9:10 einen Matchball ab, um selbst den ersten Matchball bei 11:10 zu verwerten.
Damit gab es auch um Rückspiel einen Punktegewinn gegen den Meister der 2. Bundesliga A. Insgesamt hat die Mannschaft den dritten Tabellenplatz erreicht. Der Link zur Abschlußtabelle der 2. Bundesliga A: Abschlusstabelle
Damit geht es beim Saisonabschlussturnier am 21:/22. Mai in Baden im Kreuzspiel der Dritt- und Viertplatzierten gegen Neusiedl. Die zweite Paarung lautet Oberndorf – Vöest Linz. Insgesamt wird hier um die Plätze 5-8 gespielt.
Mit einem deutlichen Sieg gegen den Tabellenletzten Sierndorf in der vorletzten Runde der Meisterschaft fixierte die Mannschaft einen Platz unter den ersten vier in der Endabrechnung.
Anton eröffnete mit einem lockeren 3:o-Sieg (4, 6, 4) gegen Kinslechner. Am Nebentisch war da schon ein knapperes Spiel zwischen Norbert und dem mit zwei Nopppenbelägen spielenden Amir Ahmed zu erwarten. Der erste Satz wogte hin und her – Norbert konnte den Satz im Nachspiel gewinnen. Im zweiten Satz zog Ahmed von Beginn an davon und glich rasch zum 1:1 aus. Der dritte Satz war dann wieder heiß umkämpft. Wieder ging es ins Nachspiel – wieder konnte sich Norbert durchsetzen. Bei 12:11 für Norbert unterlief Ahmed ein Servicefehler. Im vierten Satz gelang es dann Norbert, sich rasch abzusetzen und das umkämpfte Spiel siegreich zu beenden.
Narayan hatte gegen Kufmüller dann wieder wenig Probleme – lediglich der dritte Satz wurde nach deutlicher Führung noch einmal eng.
Anton hatte im nächsten Spiel gegen Ahmed in den ersten beiden Sätzen ebenfalls Probleme mit dem unangenehmen Spiel des Gegners. Die ersten beiden Sätze verliefen sehr ausgeglichen. Ahmed konnte den ersten Satz für sich entscheiden, Anton im zweiten Satz nach ausgeglichenem Spiel kontern. Danach konnte Ahmed aber nicht mehr zulegen und es gelang ihm nicht mehr, Anton zu fordern. (-9, 8, 5, 4).
Norbert fand in der nächsten Partie gegen Kufmüller lange gar nicht zu seinem Spiel und Rhythmus. Kufmüller ging mit 2:0 und 5:1 in Führung. Norbert gelangen dann zehn Punkte in Folge und mit zwei weiteren 11:5-Satzgewinnen doch noch der Sieg.
Eine Schrecksekunde gab es dann noch im letzten Spiel. Narayan gewann Satz 1 deutlich und Satz 2 im Nachspiel. Im dritten Satz gelangen Kinslechner einige sehenswerte Punkte. Im Ballwechsel des Tages stolperte Kinslechner, beim Versuch einen kürzeren Ball zu spielen nach vorne und flog mit dem Körper in die Tischkante. Dabei gelang es ihm auch noch, den Punkt zu machen. Dieser wurde fälschlicher Weise auch Kinslechner zugesprochen, da er bei dieser Aktion auch den Tisch verschoben hat. Nach einer kurzen Verletzungspause und Feststellung des Schiedsrichters, ob die Spielfähigleit Kinslechners gegeben war – gelang Kinslechner der Satzgewinn. Der nicht mehr ganz fitte Kinslechner musste dann aber Narayan im vierte Satz den Vortritt lassen.
Hier geht es zum besagten Ballwechsel: Ballwechsel Kapolnek-Kinslechner
Mit diesem 6:0-Sieg gegen Sierndorf und den weiteren Ergebnissen dieser Runde konnte ein Platz unter den ersten 4 sicher gestellt werden. Das morgige Spiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Wiener Neudorf (der bisher einzige Punkteverlust der Wiener Neudorfer war das Remis im Herbst gegen uns) ist auch schon die letzte Runde der heurigen Meisterschaft.
Das Abschlussturnier zur Bestimmung der Endplatzierung findet dann am 21./22. Mai in Baden statt.
Die Auslosung des Viertelfinales des heurigen Bewerbes brachte mit dem Schweizer Vertreter CTT ZZ Lancy einen sportlich sehr attraktiven Gegner. Wir dürfen uns dabei auch wieder einmal über ein Heimspiel freuen.
Seit einigen Tagen stehen wir mit dem Schweizern in Terminverhandlungen. Leider konnte bisher keine Einigung erzielt werden – der genaue Termin sollte aber in den nächsten Tagen und wird dann auch hier verlautbart.
Um die Chance auf Platz 2 in der Endtabelle zu wahren, musste gegen Salzburg ein Sieg her. Der knappe 6:4-Sieg im Herbst ließ aber bereits erahnen, dass diese Aufgabe durchaus schwer werden könnte. Im Vergleich zum Spiel im Herbst, trat Salzburg mit Berger statt mit Weiss an.
Im Eröffnungsspiel hatte Norbert gegen Luginger keine Chance. Anton mühte sich gegen den angriffsfreudigen Verteidiger Berger zu einem 3:1-Sieg und stellte sofort wieder den Ausgleich her. Das sehenswerte Spiel der beiden Nachwuchsspieler wogte lange Zeit hin und her. Am Ende hatte der Salzburger Trink aber die Nase vorne – ein wichtiger Sieg für die Salzburger.
Am Nebentisch, im Spiel der beiden Topspieler Anton und Luginger, gab es nach vier Sätzen Gleichstand. Nach vier deutlichen Sätzen folgte im fünften Satz ein wahrer Krimi, den sich letztendlich Anton mit 11:9 denkbar knapp holen konnte – und das Spiel damit wieder offen gestaltete.
Der nächste Krimi folgte aber sofort. Narayan war gegen Berger lange auf der Verliererstraße. Berger eröffnete mit der Noppe um dann aktiv nachzuspielen. Er ging sehr selten in die Verteidigung. Beinahe hätte ihm diese Taktik auch den Sieg gebracht. Berger führte bereits mit 2:0 – Narayan konnte aber noch mit 3:2 gewinnen. Zwei der drei Sätze gingen ins Nachspiel.
Die nächste knappe Partie entwickelte sich dan zwischen Norbert und Trink. Neuerlich musste ein fünfter Satz entscheiden. Dieses Mal waren die Salzburger aber die glücklicheren. Bei 10:8 hatte Trink zwei Matchbälle. Den ersten konnte Norbert mit einem guten Service abwehren. Das zweite Service verwertete Trink mit einem Netzroller perfekt.
Narayan bot auch Luginger über weite Strecken Paroli – entscheidend aber wohl der Satzgewinn von Luginger im dritten Satz im Nachspiel. Damit stand es erneut 4:4.
Im letzten Einzel zwischen Norbert und Berger war Norbert der klare Favorit. Berger startete aber sehr gut in den ersten Satz, den er nach deutlicher Führung auch gewinnen konnte. Norbert fand danach aber besser ins Spiel und gewann die folgenden beiden Sätze eindeutig. Bei 2:1 in Sätzen riss der Faden in Norberts Spiel aber komplett. Er fand nicht mehr zu seinem Spiel und musste sich auch in diesem Spiel in fünf Sätzen geschlagen geben.
Somit ging es im abschließenden Doppel um Schadensbegrenzung. Anton/Narayan mussten gewinnen, um noch einen Punkt auf der Begegnung mitzunehmen. Der erste Satz verlief auch hier sehr spannend – Salzburg gewinnt den Satz 14:12. Die folgenden beiden Sätze sicherten sich die Salzburger deutlich – die 4:6-Niederlage damit Geschichte.
Mit dieser Niederlage wurde auch die Chance vergeben, beim Abschlussturnier im Mai um die Plätze 1-4 zu spielen. Vor dem letzten Wochenende des Grunddurchganges, wo der Tabellenführer Wiener Neudorf und der Tabellenletzte Sierndorf warten, sieht die Tabelle der 2. Bundesliga A wie folgt aus: Tabelle 2. Bundesliga A