Das Spiel der SPG Mariahilf/Langenzersdorf gegen den Sportklub Wien in der 2. Bundesliga brachte auch ein rekordverdächtiges Detail am Rande. Während der neun Spiele mussten elf Bälle getauscht werden, da sie zumindest einen Riss hatten.
Im abgebildete Bild ist ein Ball zu sehen, dem während eines Topspinduells ein Teil herausgebrochen ist.
Unseres Wissens wurden in keiner Partie mehr der neuen Plastikbälle verbraucht, als in dieser. Das zeigt, wie schlecht die Qualität dieser neuen Charge ist.
Wenig tröstlich ist auch, dass die Lebensdauer des Balles umgekehrt proportional zum Preis des Balles ist…..
In der 2. Bundesliga kam es in der 5. Runde zum Wiener Derby – für die Spielgemeinschaft Mariahilf/Langenzersdorf die Möglichkeit zur Revanche nach dem 0:6 in der Hinrunde.
Mit Christian Wolf stand dem Gegner auch der stärkste Spieler zur Verfügung, was eine knappe Partie erwarten ließ.
Anton eröffnete gegen Bernhard Stengel. Dabei geriet Anton immer wieder in Bedrängnis – in den entscheidenden Phasen hatte Anton dann doch wieder die Nase vorne und brachte den Sportklub in vier Sätzen in Führung.
Norbert startete am Nebentisch gegen Schuster nicht gut in das Spiel. Er lag im ersten Satz rasch mit 2:8 zurück. Norbert konnte den Rückstand noch ausgleichen und stellte auf 10:10. Schuster konnte dennoch den ersten Satz mit 12:10 gewinnen. Danach hatte er aber Norberts Spiel nicht mehr viel entgegen zu setzen. Norbert siegte noch sicher mit 3:1.
Narayan musste im ersten Spiel gleich gegen Wolf an den Tisch. Dabei konnte Narayan im ersten Satz deutlich dominieren und den Satz rasch beenden. Danach eröffnete sich ein offener Schlagabtausch – mit Vorteilen für Narayan. Narayan konnte die Vorteile (und Führungen) in den folgenden beiden Sätzen nicht in Satzgewinne umwandeln. Im vierten Satz lag Wolf mit 9:7 in Führung. Im Nachspiel setzte sich Narayan aber noch mit 13:11 durch. Im entscheidenden fünften Satz war dann Wolf der aktivere Spieler – 11:8 für Wolf dann auch der entscheidende Satz.
Schuster konnte im anschließenden Spiel Anton ebenfalls voll fordern. Das 3:0 für Anton war dann auch ein schmeichelhafter Sieg, der erst nach Abwehr von Satzbällen in den ersten beiden Sätzen zustande gekommen ist. Norbert konnte Wolf auch lange Zeit fordern. Bei 2:2 in Sätzen spielte Wolf dann bei 5:5 die besten Bälle. Drei starke Rückgaben in der Entscheidung waren der Schlüssel zum Erfolg für Wolf.
Beim Spiel von Narayan gegen Stengel gab es viele sehenswerte Ballwechsel zu bestaunen. Das Spiel wogte lange hin und her. Stengel ging 2:1 in Sätzen in Führung. Narayan konnte sich nochmals steigern und dieses Spiel in fünf Sätzen gewinnen.
Beim Stand von 4:2 kam es zum Spiel der beiden Nummer 1 – Spieler. Anton war in den ersten beiden Sätzen mehr als ebenbürtig. In beiden Sätzen liegt er lange in Führung – dennoch steht es nach den beiden Sätzen 2:0 für Wolf. Im dritten Satz startet Anton fehlerhaft und Wolf gelingt ein 3:0 Erfolg.
So kommt es beim Stand von 4:3 zum Duell von Narayan gegen Schuster. Narayan zeigt neuerlich eine starke Leistung und konnte das Spiel sicher in drei Sätzen gewinnen.
Im letzten Einzel des Tages standen sich Norbert und Stengel gegenüber. Stengel war nach schneller Führung rasch mit dem Satzgewinn belohnt. Norbert konterte und stellte den Satzausgleich her. Stengel war im dritten Satz erneut der Stärkere und ging mit 2:1 in Führung. Die Androhung von Peter Raidl, dass Norbert im Falle einer Niederlage auch im Doppel mit Narayan um den Sieg spielen müsse, setzte dann aber neue Kräfte frei. Unter dem Druck des Obmanns spielte Norbert nach einigen glücklichen Bällen im vierten Satz dann im fünften Satz sehr souverän und konnte den hart erkämpften 6:3 Sieg sicherstellen.
Das kommende Wochenende steht wieder im Zeichen der 2. Bundesliga. Dabei kommt es am Samstag, 20. Februar 2016 um 15:oo zum Wiener Derby gegen die Spielgemeinschaft Mariahilf/Langenzersdorf in der Liniengasse (WAT Halle).
Am Sonntag, den 21. Februar 2016, findet dann das Nachtragsspiel in Gumpoldskirchen um 12:00 statt.
An beiden Tagen werden enge Spiele erwartet und die Mannschaft (Anton Kutis, Norbert Rapolt und Narayan Kapolnek) würde sich sehr über tatkräftige Unterstützung freuen.
Nach der Verschiebung der Partie gegen Gumpoldskirchen auf Ende Februar ist die 4. Runde gegen Guntramsdorf erst die zweite gespielte Runde im Frühjahr.
Anton ging als Favorit in das Spiel gegen Mario Padera, gegen den er noch nie verloren hatte. An diesem Sonntag konnte Anton dem druckvollen Spiel von Padera nichts entgegenhalten. Anton haderte mit der Sicht und von Antons bekannter Sicherheit war an diesem Tag nicht viel zu sehen. So unterlag er Padera ohne Satzgewinn mit 0:3.
Am Nebentisch lieferte Norbert dem Ranglistenersten Yuri Matviychuk lange einen ausgeglichenen Kampf. Bei Satzgleichstand von 1:1 hatte Norbert bei 10:8 zwei Satzbälle. Norbert machte nichts falsch, dennoch aber keinen Punkt mehr in diesem Satz. Das war auch die Vorentscheidung – Guntramsdorf führte mit 2:0.
Narayan hatte gegen den Nachwuchsspieler Varga auch lange Zeit große Probleme. Bei 2:1 in Sätzen konnte er eine 7:2 Führung nicht nutzen und es folgte ein Entscheidungssatz. Nach einem 0:3-Rückstand konnte Narayan sich aber doch noch knapp durchsetzen.
Anton agierte auch gegen Matviychuk äußerst verunsichert. Matviychuk nutzte die Gunst der Stunde und überließ Anton erneut keinen Satz.
Am Nebentisch ließ Norbert gegen Varga nichts anbrennen und siegte deutlich mit 3:0. Während Anton gegen Varga rasch den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnte, gab es am Nebentisch wieder eine knappe Partie. Narayan war gegen Padera immer leicht im Hintertreffen, hatte aber das Glück über weite Strecken der Partie auf seiner Seite. So kam auch Narayan in den fünften Satz – in dem aber das aktivere Spiel von Padera erfolgreich blieb.
Matviychuk konnte, mit einem nur im dritten Satz umkämpften Spiel gegen Narayan, die Führung der Hausherren auf 5:3 ausbauen.
Norbert konnte seine gute Tagesform mit einem 3:0-Sieg gegen Padera beweisen. So kam es zum entscheidenden Doppel zwischen Anton/Narayan gegen Matviychuk und Varga.
Anton und Narayan konnten die ersten beiden Sätze sehr deutlich gewinnen. die Sätze drei und vier wurden nach jeweiliger 3:0-Führung und Matchbällen noch verloren. Im fünften Satz konnten sie einen 0:3-Rückstand aufholen, und bei 10:8 gab es erneut zwei Matchbälle. Doch auch diese konnten die beiden Sportklubspieler nicht nutzen. Mit zwei Punkten wurde Varga der Matchwinner für die Guntramsdorfer.
Mit dieser Niederlage ist das Ziel – Platz 2 in der Tabelle – in weite Ferne gerückt.
Details unter: Tabelle 2. Bundesliga A
Am Freitag, dem 5. Februar 2016, machten sich Andreas Blöschl, Maximilian Frick und Peter Raidl auf den Weg zum Flughafen Wien-Schwechat. Mit einer Fokker-100 der Austrian Airlines gings dann in rund 50 Minuten nach Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Dort stand am Samstag das TT-Intercup-Spiel gegen Aladza Sarajevo auf dem Programm. Das routinierte Team der Bosnier landete in den letzten Jahren in der obersten Liga des Landes stets auf Rang 2 – demnach waren unsere Amateure klarer Außenseiter. Und so verlief dann auch das Spiel. Auch wenn Max Frick im Eröffnungseinzel den Bosnier Edin Kantardzic vor allem mit seinem Aufschlag lange Zeit ärgern konnte und auch letztendlich für den einzigen Satzgewinn des Spiels sorgte. Andreas Blöschl verlor gegen Amer Muftic dann ebenso in drei Sätzen wie Peter Raidl gegen Feda Jasarevic. Auch im Doppel waren Andi und Max chancenlos, sodass nach rund eineinhalb Stunden der 0:4-Endstand feststand. Damit ist der TT-Intercup 2015/16 für unsere Amateure zu Ende. – Nach dem Spiel gab es noch ein (sehr kurzes) Bankett in der ältesten industriellen Anlage von Bosnien-Herzegowina, der 1864 gegründeten Brauerei Sarajevsko. Nach einem kleinen Abendessen und ein beziehungsweise zwei Glas Bier löste sich das Bankett schon nach rund einer Stunde wieder auf. Insgesamt waren die Bosnier aber recht nette Gastgeber. Die Transfers vom und zum Flughafen klappten vorzüglich, das von uns ausgewählte Hotel hatte eine optimale Lage – zentrumsnah und nur wenige Schritte von der Halle Skenderija entfernt. Diese Halle wurde 1969 errichtet und war Austragungsort der TT-Weltmeisterschafen 1973 und der Jugend-Europameisterschaften 2006. Der Standard der Halle wurde allerdings seither wohl nicht mehr verändert und hatte den berühmt-berüchtigten Ostblock-Charme.
Für unser Team blieb aber auch noch genügend Zeit, um sich ein wenig in Sarajevo umzusehen. Am Samstag stimmte auch das Wetter, es war kalt, aber sonnig, am Sonntag war es sehr neblig, sodass wir lange Zeit um einen pünktlichen Rückflug zittern mussten. Sarajevo erwies sich bei den Besichtigungen als leider immer noch an den Folgen des Bosnien-Krieges 1992 – 1995 leidende Stadt mit rund 290 000 Einwohnern und einer sehr netten Altstadt Bascarsija. Die Preise sind sehr moderat. Wir besichtigten ein etwas enttäuschendes Museum, das an das Attentat an Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie erinnert (28.6.1914), das zum Ausbruch des 1. Weltkriegs beitrug, sowie ein sehr interessantes und vor allem sehr bedrückendes Museum, das den Bosnien-Krieg und das Massaker von Srebrenica zum Thema hatte. Und dazu fanden unsere Feinschmecker in der Altstadt auch ein sehr nettes Restaurant, in dem sie sich hervorragende Speisen und köstliche bosnische Weine schmecken ließen. Insgesamt war der Ausflug nach Sarajevo trotz der sportlichen Pleite eine sehr nette Reise…