Der vierte und letzte Durchgang der ÖTTV-Nachwuchs-Superliga wurde am 22./23.4.2017 in Linz ausgetragen. In der Tipsarena (im Bild links der beeindruckende Blick in die Halle) wurde zwei Tage lang auf 56 Tischen in den verschiedenen Gruppen gespielt und gekämpft und wir durften diesmal mit unseren Nachwuchshoffnungen wieder sehr zufrieden sein. Es waren aber nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für die Betreuer zwei sehr anstrengende Tage, daher freut es uns umso mehr, dass am Ende doch sehr erfreuliche Ergebnisse zu Buche stehen. In der Gruppe 3 setzte Andy Garcia-Barbon seinen Erfolgslauf fort und erzielte mit dem 3. Platz ein sehr gutes Ergebnis, das auch den Aufstieg bedeutet. Sein Spiel ist allerdings nach wie vor zwischen Genie und Wahnsinn – die positiven Phasen waren aber Gott sei Dank in der Mehrzahl. Florian Kellner erreichte mit einer soliden Leistung und einer hervorragenden Einstellung den 6. Platz. Nach dem Erreichen des Oberen Play-Off bemühte er sich noch am Samstag-Abend mit Erfolg um einen späteren Flug nach London, damit er am Sonntag noch spielen kann (und reiste damit seiner Schulklasse alleine nach).
In der Gruppe 4 spielte vor allem Otto Graf (im Bild links auf dem Treppchen) ein sehr starkes Turnier. Spielerisch und mental. Er erreichte das Obere Play-Off sehr souverän und musste dann in der K.o.-Phase gleich einmal einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg umwandeln. Und auch das Endspiel gegen Abdallah Oukal hatte es in sich, Otto verlor im 5. Satz etwas unglücklich 9:11, durfte letztendlich aber mit Rang 2 und dem damit verbundenen Aufstieg mehr als zufrieden sein. Lukas Gruber erreichte ebenfalls das Obere Play-Off, war am Sonntag aber schon auf dem Weg nach Spanien und landete daher auf Rang 8. Ein Auf und Ab gab es bei Manfred Schuhmacher in der Gruppe 5, letztendlich wurde Manfred 11. (von 13 Teilnehmern) und bleibt damit in der Gruppe.
In der Gruppe 6 spielte Andreas Holzinger am Samstag ein sensationell starkes Turnier und gewann alle seine Vorrundenspiele in souveräner Manier. Am Sonntag lief es dann nicht ganz so gut, und da ließ Andi auch ein wenig seinen Kampfgeist vermissen. Mit dem 7. Platz durfte er sich letztendlich aber dennoch über den Aufstieg in die Gruppe 5 freuen – und das zählte schließlich. Wobei man insgesamt den derzeitigen Stand der Auf- und Absteiger mit Vorsicht betrachten muss, da könnten sich durch Reglementänderungen (eventuell dürfen im nächsten Jahr auch in der Gruppe 3 U21-Spieler antreten) und auch den einen oder anderen Teilnahmeverzicht noch Änderungen ergeben.
In der Gruppe 7 erwischte Erik Seper bei seinem Debüt leider nicht seinen allerbesten Tag, er musste sich mit dem 14. und letzten Platz in dieser Gruppe begnügen.
Bei den U15-Einsteigern spielte Anton Vernydub ein ausgezeichnetes Turnier und schaffte mit dem Gruppensieg (bei 22 Teilnehmern) den sofortigen Wiederaufstieg. (Im Bild links die Siegerehrung der U15-Einsteiger). Bei den U18-Einsteigern spielten Daniel Basnar und Stefan Lucanin am Samstag ausgezeichnet und blieben beide ungeschlagen. Am Sonntag lief es dann nicht so gut. Bis zuletzt hatten sie Aufstiegschancen, dann blieben aber nur die Plätze 5 (Basnar) und 8 (Licanon) – unter 30 Teilnehmern. Den Aufstieg verpassten damit beide knapp.
Auf der Facebook-Seite des TTC Flötzersteig und auf https://flic.kr/s/aHskTuLLmu sind noch zahlreiche weitere Fotos der 4. ÖTTV-Nachwuchs-Superliga zu finden.
Wir freuen uns schon auf die 1. ÖTTV-Nachwuchs-Superliga 2017/18 im Herbst!
Unser 133. Europacupspiel endete in Oberwart zwar mit der zu erwartenden Niederlage, nicht erwartet durfte aber werden, dass unsere Mannschaft mit dem 1.-Bundesliga-Spitzenverein UTTC Oberwart durchaus mithalten konnte und die Burgenländer voll aus der Reserve locken konnten. Ja, bei etwas mehr Spielglück und mit einem wirklich fitten Norbert Rapolt wäre auch eine Sensation möglich gewesen. Vor etwa 20 Zuschauern begann die Intercup-Begegnung mit der österreichischen Hymne, der Vorstellung der Mannschaften und dem Austausch der Gastgeschenke. Wir bekamen je eine Flasche Wein, während wir unserer Tradition treu blieben und auch diesmal wieder Mozartkugeln verteilten. Wir hofften, nicht allzu sehr deklassiert zu werden. Und waren anschließend fast ein wenig überrascht, dass der Unterschied zwischen einem Spitzenverein der 1. Bundesliga (UTTC Oberwart liegt derzeit auf dem 5. Rang) und einem Tabellennachzügler der 2. Bundesliga (wir liegen in der 2. Bundesliga-B auf dem 8. Platz, insgesamt in der 2. Bundesliga damit auf Rang 15/16).
Eine Klasse für sich war allerdings der Legionär der Oberwarter, der Ungar Victor Vajda, der unserem Wolfgang Päuerl im Auftaktspiel nicht den Funken einer Chance ließ. Der Ungar machte einfach keinen Fehler und trotz einer guten Leistung war Wolfgang Päuerl chancenlos. Danach folgte die erste Überraschung. Anton Kutis ließ Dominik Habesohn, der im Laufe des Spieles immer ungeduldiger und fehleranfälliger wurde, nur wenig Chancen und stellte mit einem 3:1-Sieg nach einer soliden Leistung den Gleichstand her. Dann gingen Norbert Rapolt und Mathias Habesohn ans Brett und auch hier sah der Außenseiter anfangs besser aus. Als Norbert Rapolt dann noch den 1. Satz mit einem sensationellen Aufschlag 11:9 gewinnen konnte, liebäugelten wir bereits ein wenig mit der nächsten Sensation. Und die wäre auch möglich gewesen, hätte Norbert nicht Rücken- und Schulterprobleme bekommen. So ging das Spiel leider 1:3 verloren. Auch im Doppel hielten unsere Routiniers sehr gut mit, letztendlich stand es nach diesem Spiel aber 3:1 für Oberwart. Wolfgang Päuerl verlangte dann mit einer ausgezeichneten Leistung Dominik Habesohn noch einmal alles ab. Die beiden ersten Sätze gingen auch an unseren Defensivspezialisten, dann spielte Dominik Habesohn aber vorsichtiger, sicherer und auch glücklicher. Im 4. Satz bei 6:4-Führung von Wolfgang glich Dominik mit zwei Netzbällen aus (6:6 statt 8:4) und im 5. Satz kam er beim Stande von 8:6 ebenfalls durch einen Kantenball wieder heran. Schade, Wolfgang hätte sich diese Partie wirklich verdient. Wirklich schön war aber, dass wir den Erstligaklub zwei Stunden lang fordern konnten. Mit diesem 1:4 schieden wir aus dem TT-Intercup 2016/17 aus, UTTC Oberwart steht zum achten Mal in den letzten 12 Jahren im Final-Four, das heuer in Karlsruhe stattfinden wird. Wir wünschen unseren Freunden aus dem Burgenland dafür alles Gute – sie werden neben drei deutschen Klubs der einzige österreichische Vertreter bei diesem Finalturnier sein,
Unsere 1. Mannschaft hat ein volles Programm vor sich. Am Freitag spielen Anton Kutis, Wolfgang Päuerl und Norbert Rapolt um 19:00 Uhr das TT-Intercup-Viertelfinalspiel beim UTTC Oberwart (eine ausführliche Vorschau wurde bereits veröffentlicht), am Samstag und Sonntag folgen die letzten Bundesliga-Heimspiele der Saison 2016/17. Am Samstag geht es um 15:00 Uhr am Flötzersteig gegen die Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch, am Sonntag um 10:00 Uhr dann noch gegen den SV Leoben. Wir würden uns sehr freuen, wenn bei diesen beiden letzten Heimspielen noch einmal einige Fans den weg auf den Flötzersteig finden und unsere Mannschaft unterstützen würden. Nach diesen Spielen folgt nur noch ein Spiel beim Bundesliga-Abschlussturnier am 20./21-5-2017 in Baden. Der genaue Zeitplan dafür steht allerdings noch nicht fest.

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Die Ergebnisse beim 5. WTTV-Nachwuchs-Ranglistenturnier können sich wirklich sehen lassen. Da war es richtig schwer, eine geeignete Headline zu finden – da hätten sich noch einige eine Erwähnung in der Überschrift verdient! In der Liga kam es zu einer richtigen SKFL-Klubmeisterschaft. Die Plätze 1 – 6 gingen an Spieler der Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig! Das hat es wohl noch nie gegeben. Dabei war der Sieger der beiden letzten Turniere, Otto Graf, diesmal wegen eines Auslandsaufenthaltes mit der Schule gar nicht dabei. Laurin Groier feierte ein mehr als gelungenes Comeback bei den Wiener Nachwuchs-Ranglistenturnieren. Dankenswerterweise hat ihn der WTTV-Nachwuchsausschuss auf unser Ansuchen hin gleich in die Liga aufgenommen, Laurin bedankte sich für diesen Vertrauensvorschuss mit einer souveränen Leistung und dem Turniersieg ohne einer einzigen Niederlage. Dahinter landete mit Stefan Lucanin wohl der Spieler, der zuletzt die größten Fortschritte gemacht hat. Daniel Basnar folgte auf Rang 3, Manfred Schuhmacher (4.), Artur Vernydub (5.) und Anton Vernydub (6.) ergänzten unser Spitzenfeld in der Liga. In der Gruppe 1 war Andreas Holzinger eine Klasse für sich, auch er gewann ohne einer einzigen Niederlage! Erik Seper schaffte es ins obere Play-Off und landete auf Rang 7. Auf Rang 10 folgte in der Gruppe 1 noch Petar Kovacevic (unter 16 Teilnehmern).
In der Gruppe 2 waren 14 Teilnehmer am Start, unsere beiden Vertreter Sebastian Kronsteiner und Christoph Laudon landeten auf den Plätzen 7 und 9. In der Gruppe 3 kämpften 12 Teilnehmer, unsere drei Vertreter trafen sich alle im unteren Play-Off: 8. Felix Kraus, 10. Justin Macher, 11. Baran Badiyi-Tabar. Alexander Wurm fehlte leider noch verletzungsbedingt. In der Gruppe 4 fand Marcel Janicijevic das Spiellokal bei Polizei nicht und muss daher absteigen – etwas unverständlich, unsere drei übrigen Spieler fanden den Eingang und hätten ihm sicher helfen können. Da muss man sich halt einfach einen Treffpunkt ausmachen. Milos Nikolic belegte den ausgezeichneten 3. Platz, Rafael Ganneshofer landete auf Rang 6 und Benjamin Dichler auf Rang 8.
In der Gruppe 5 setzte Stefan Zaric seinen Siegeszug fort und gewann die Gruppe ohne Niederlage (im Foto oben die Siegerehrung der Gruppe 5; Stefan Zaric in der Mitte mit blauem Leibchen und Siegerpokal). Filip Milijak belegte Platz 3.
In der Einstiegsgruppe U18 belegte Samuel Faseluka bei seiner Premiere den 2. Platz und darf daher aufsteigen. Das schaffte auch Wiktoria Trybus bei den Mädchen; sie belegte bei den Mädchen mit nur einer Niederlage ebenfalls Rang 2. Sonja Graf zeigte sich ebenfalls verbessert und landete auf dem 7. Platz.
Unsere Bundesliga-Mannschaft war am 1. April 2017 in Kapfenberg zu Gast. Eine Mannschaft, die in unserer Reichweite sein sollte – im Herbst haben wir daheim nach Kampf 6:4 gewonnen. Leider erreichte uns am Freitag die Nachricht, dass unser Nachwuchsspieler Raphael Gottweis krankheitshalber ausfällt. Also mussten wir uns um Ersatz umsehen. Die Wahl fiel auf Florian Kellner, da er in dieser Runde nicht im WTTV im Einsatz war und daher kein Spiel strafverifiziert werden muss. Florian freute sich riesig auf diese einmalige Gelegenheit. Die Aufregung war groß – er vergaß sogar sein Handy zu Hause! Und beim Einspielen gegen Wolfgang Päuerl wirkte er sehr nervös. Dann wurde es ernst. Anton Kutis spielte gegen Christoph Pichler, gewann die beiden ersten Sätze glatt, hatte dann im dritten Satz einen leichten Hänger, machte im 4. Satz aber alles klar und stellte auf 1:0 für uns (7,6,-12,5). Am Nebentisch mühte sich Wolfgang Päuerl gegen Patrick Peitler ab. Es war keine hochklassige Partie (um es freundlich auszudrücken), aber es war spannend. Im 5. Satz wehrte Wolfgang dann beim Stande von 6:10 sogar vier Matchbälle ab. Wolfgang Päuerl stellte mit -5,6,-7,11,10 auf 2:0 für uns. Und dann kam die Bundesliga-Premiere von Florian Kellner. Anfangs zeigte er vor David Ye, der am Vortag Chen Rui bezwingen konnte, noch ein wenig zu viel Respekt und verlor den ersten Satz. Dann sah er aber, dass auch der Kapfenberger Nachwuchsspieler (der um rund 400 CRS-Punkte mehr aufweist als Florian) nur mit Wasser kocht – Florian wurde mutiger und gewann den zweiten Satz knapp 11:9. Mit diesem Ergebnis im Rücken wurde er immer stärker und gewann Satz 3 relativ sicher (11:8 nach 10:4-Führung). Im 4. Satz schien David Ye das Spiel zu drehen und ging mit 8:4 in Führung. Mit zwei direkten Servicepunkten kam Florian wieder heran, dann machte David Ye zwei relativ leichte Fehler und es stand 8:8. Bei 9:9 nahm David Ye ein Time-Out, Florian wurde noch einmal perfekt auf seinen Gegner eingestellt und stellte bei dessen Service mit perfektem Spiel den vielumjubelten Sieg sicher. Erstes Bundesligaspiel und gleich ein Sieg – wirklich ein Traumeinstand. Davon erholten sich die Gastgeber auch nicht mehr. Anton Kutis mit zwei weiteren Siegen und Wolfgang Päuerl mit einem souveränen 3:0 gegen David Ye stellten den Sieg sicher, da machte es nichts mehr aus, dass Florian Kellner gegen Christoph Pichler verlor, aber wieder eine gute Leistung zeigte. Mit einem derart glatten Sieg in Kapfenberg hatten nicht einmal die größten Optimisten gerechnet. Damit sollte auch der 8. Platz abgesichert sein. Beim Bundesliga-Finalturnier im Mai in Baden würden wir dann gegen den 8. der 2. Bundesliga-A (voraussichtlich Wiener Neudorf/2) um Platz 15 oder 16 spielen.