Wieder einmal ein denkwürdiges Bundesliga-Wochenende

BL SFPDie beiden letzten Heimspiele der heurigen Bundesliga-Saison waren wieder einmal nur sehr schwer zu überbieten. Wir – als aktuelle Tabellenvierte – hatten am Wochenende die beiden unmittelbar vor uns platzierten Vereine zu bekämpfen. Am Samstag ging es dabei gegen die Spielgemeinschaft Feldkirchen – St. Urban, gegen die wir im Herbst auswärts ein 0:6-Debakel hinnehmen mussten. Revanche war angesagt. Unsere Chancen stiegen natürlich, als wir bei der Mannschaftsaufstellung bemerkten, dass die Gäste auf ihren Slowenen Miha Grampovcnik verzichten mussten, weil dieser nach sechs gelben Karten ein Spiel gesperrt war. Dennoch erwarteten wir einen heißen Kampf. Dieser war aber genau nach 63 Minuten schon wieder vorbei! Mit einem unglaublichen 6:0-Sieg schickten Anton Kutis, David Klaus und Lukas Gruber die Kärntner wieder nach Hause, die Revanche war also mehr als gelungen. Lediglich ein einziger Satz wurde verloren, diese Überlegenheit war richtig unglaublich. Unglaublich ging es auch am Sonntag gegen die Spielgemeinschaft Feldkirchen – Puch aus der Steiermark zu. Im Foto links oben die Mannschaftsaufstellung und Begrüßung. – Diesmal dauerte das Spiel fast genau drei Stunden, viele äußerst knappe Entscheidungen sorgten für Hochspannung pur. Auf Seiten der Steirer war der Slowene Gregor Zafostnik einfach nicht zu biegen, aber auch die beiden Younsters Tobias Scherer und Tobias Siwetz zeigten Tischtennis von Feinsten – und so lagen wir nicht unverdient 2:5 zurück. Aber dann! Anton Kutis bezwang Siwetz, David Klaus rang Scherer nieder und das Doppel wurde zum Krimi. David und Anton gewannen die beiden ersten Sätze, führten im 3. Satz 6:1 – und verloren diesen ebenso wie den 4. Satz, um schlussendlich den 5. Satz mit 11:9 zu gewinnen. Damit war das 5:5 perfekt! Ein denkwürdiges Spiel, in dem Lukas Gruber leider leer ausging.

Vor dem allerletzten Spiel (auswärts in Wels) könnte die Ausgangssituation nicht spannender sein. Die Spielgemeinschaft Übelbach – Don Bosco Graz liegt mit zwei Punkten Vorsprung voran und spielt in der letzten Runde gegen den Tabellenletzten Neusiedl. Ein Punkt – und sie sind Meister. Das werden sie sich wohl nicht mehr nehmen lassen. Dahinter folgen SPG Feldkirchen-Puch und SPG Feldkirchen-St. Urban mit je 30 Punkten und wir mit 29. Feldkirchen-Puch und Feldkirchen-St. Urban spielen in der letzten Runde gegeneinander. Bei einem Unentschieden der beiden Teams gegeneinander könnten wir mit einem 6:3-Sieg in Wels noch der lachende Dritte sein und auf Platz zwei vorstoßen. Der 2. Platz berechtigt zu einem Relegationsspiel gegen den Vorletzten der 1. Bundesliga um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Das gibt wohl Spannung bis zum allerletzten Ballwechsel.

Information zum Coronavirus (2019-nCoV)

Der ÖTTV-Schiedsrichterausschuss und der Wiener Tischtennis-Verband haben uns gebeten, folgende Information an unsere Mitglieder weiter zu geben und zu veröffentlichen:

Aufgrund der derzeit vorliegenden Situation wird folgende Empfehlung ausgesprochen: Um etwaige Ängste und Möglichkeiten einer Ansteckung zu reduzieren, wird empfohlen, dass sowohl bei allen Abläufen vor als auch nach dem Spiel auf das gewohnte „Handshake“ verzichtet wird. Sollte ein Spieler / eine Spielerin die Hand zum Handshake anbieten, so kann dies mit einer kurzen freundlichen Erklärung vermieden werden. Weiters wird auf die erforderlichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Ansteckung hingewiesen (Häufiges Händewaschen; Distanz von mindestens einem Meter zwischen sich und anderen Personen einhalten, die husten oder niesen; Augen, Nase und Mund nicht berühren).

TT-Intercup-Semifinale am 4.4.2020 um 17:30 Uhr in Velbert

logo_2019_600_grün_grün_schwarz_transparent_halbJetzt steht der Termin des TT-Intercup-Eliteleague Halbfinalspiels fest: Wir spielen am Samstag, dem 4. April 2020 um 17:30 Uhrin Velbert gegen den Titelverteidiger SV Union Velbert. Falls noch jemand die Mannschaft nach Deutschland begleiten möchte, möge er/sie sich umgehend mit Peter Raidl in Verbindung setzen (Samstag früh Flug Wien – Düsseldorf, weiter mit der Regionalbahn nach Velbert; Spaziergänge in Velbert; nachmittags Wettkampf; Sonntag früh nach Düsseldorf, Besichtigungen, abends Rückflug – alles zusammen mit Flug, Bahnfahrt, Hotel, Besichtigungsprogramm unter 300 Euro).

Nach einem sensationellem 4:3-Sieg stehen wir im Semifinale

Intercup 2TT-Intercup * Elite-League * Viertelfinale. So schwierig die Terminverhandlungen und Vorbereitungen waren, so problemlos verlief dann alles am Spieltag. ASD Tennistavolo Norbello kam gut in Wien an – die Flüge von Cagliari via Rom nach Wien waren pünktlich – und wurden von Peter Raidl im Europahaus willkommen geheißen. Zum Spiel wurden sie dann von Chris Kautsky in die Halle gebracht, die in der Zwischenzeit von unserer Mannschaft europacuptauglich vorbereitet wurde. Schon beim Einspielen bestätigte sich, dass die Italiener mit zwei überaus starken Spielern und ihrem Vereinsboss angereist waren. Das sollte eine interessante Partie werden, mit leichten Vorteilen für Norbello – auch in Anbetracht dessen, dass sie ja quasi zu zweit spielten. Und es wurde sogar eine hochinteressante und hochklassige Partie, die die Zuschauer nicht nur einmal zu Begeisterungsstürmen hinriss. Um 18:00 hielt dann unser Italienisch-Spezialist Chris Kautsky die zweisprachige Eröffnungsrede und stellte die beiden Mannschaften vor, dann ging es los.

Intercup 1Anton Kutis startete gegen Lorenzo Ragni fulminant, dann ging ihm gegen den überaus sicheren und spektakulär, auch immer wieder mal mit der linken Hand spielenden Italiener die Luft aus. Nach gefühlten 10000 Topspins unseres Routiniers setzte sich der junge Italiener in vier Sätzen durch (13,-8,-9,-8) und beendete die Partie mit einem unglaublichen Angriffsblock mit der linken Hand. Ein ähnliches Bild gab es im zweiten Spiel: Norbert Rapolt startete ebenso fulminant, gewann die beiden ersten Sätze, dann wurde der routinierte Catalin Daniel Negrila immer sicherer und setzte sich noch in fünf Sätzen durch (2,10,-6,-6,-3). Das Spiel von David Klaus gegen den Manager der Gäste, Simone Carrucciu, war nach wenigen Sekunden vorbei, beim Stande von 3:1 für David gab der Italiener wie schon vor dem Spiel angekündigt kampflos ab. Für die Sensation fehlten damit – die zweite w.o.-Partie bereits berücksichtigt – aber noch immer zwei Siege. Und den ersten holten David Klaus und Norbert Rapolt in einem überaus spektakulären Doppel. Im 5. Satz lag unsere Paarung noch 5:8 zurück, schaffte aber noch die Wende und sorgte mit einem 11:8 für den vielumjubelten Ausgleich. Doch es gab keine Zeit zum Verschnaufen, der nächste Höhepunkt folgte sogleich. Anton Kutis gewann gegen Negrila den 1. Satz noch nach einem 4:10-Rückstand, drehte auch im 2. Satz einen 7:10-Rückstand und ließ sich im 3. Satz das Spiel nicht mehr nehmen (12,10,7) – mit diesem Sieg zum 3:2 standen wir praktisch schon als Sieger fest. In einem guten, aber ein wenig zu hektischen Spiel verlor dann David Klaus noch gegen Lorenzo Ragni noch 1:3 (-5,-10,11,-7), als dann aber Simone Carrucciu gegen Norbert Rapolt tatsächlich nicht mehr antrat, stand unser 4:3-Sieg und damit der Aufstieg ins Halbfinale fest.

Bei einem wunderbaren Chili con Carne, zubereitet von unserer Herta Vodnyanszky, und einer köstlichen Schokoladetorte unserer Claudia Huyer saßen wir noch lange beisammen, leider war mit den an für sich sehr netten Italienern aber kaum eine Unterhaltung möglich, zu groß waren da die Sprachbarrieren. In Kürze sollte auch unser Semifinalgegner feststehen, wir werden selbstverständlich zeitnah darüber berichten.

Triumph auch in der U15-Liga und in der U15-Gruppe-III

U13-LigaNachdem wir im Jänner bereits in der U13-Liga ohne Punkteverlust den Meistertitel holen konnten, legten gestern unsere U15-Mannschaf- ten kräftig nach. Hier gab es in der Liga sogar einen überlegenen Doppelsieg. Nachdem im Herbstdurchgang unsere 2. Mannschaft (mit Lionel Stift und Anton Kahofer) das interne Duell gegen unsere 1. Mannschaft (Paul Dobretsberger, Stephan Wyss) für sich entscheiden konnte, revanchierte sich die 1. Mannschaft im Frühjahr – für den Gesamtsieg ging es sich aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses aber nicht mehr aus. Da hatten schlussendlich Anton Kahofer und Lionel Stift knapp die Nase vorne.

Kahofer AntonDer Tabellendritte, die Spielgemeinschaft Mariahilf-Langenzersdorf, wurde um sechs Punkte abgehängt. Der überlegene Doppelsieg kommt auch in der Einzelreihungsliste überaus deutlich zum Ausdruck. Etwas überraschend hat diese Wertung Anton Kahofer (Bild links) für sich entschieden, während Paul Dobretsberger, Lionel Stift und Stephan Wyss auf den Plätzen 2 bis 4 landeten. Dieser überlegene Erfolg freut uns natürlich sehr, zumal damit der zweite Schritt zum zweiten Hattrick hintereinander getan wurde. Folgt jetzt auch noch der dritte Streich, der Gewinn der U18-Liga, dann war die Saison 2019/20 im Nachwuchsbereich wieder eine perfekte Saison.

Unserer dritten U15-Mannschaft gelang ein ähnliches Kunststück. Alexander Wurm und Abdul Hamdard, die schon den Herbstdurchgang mit vier 3:0-Siegen als überlegener Tabellenführer beendeten, kopierten diese tollen Leistungen im Frühjahr und gewannen wieder alle vier Spiele mit 3:0. Dies bedeutete natürlich den überlegenen Meistertitel.

U15-IIIWährend bei unserer 1. und 2. Mannschaft Ivana Masarikova und Ivona Baskarad als Betreuerinnen anwesend waren, kümmerte sich Chris Kautsky wie schon im Herbst um unsere 3. Mannschaft. Ein herzliches Dankeschön dafür. Im Foto links Abdul Hamdard und Alexander Wurm, die überlegenen Meister der U15-Gruppe-III. In der Einzelreihungsliste belegten die beiden Nachwuchshoffnungen ungeschlagen ex aequo den 1. Platz – großartig. Noch beeindruckender und für die Konkurrenz beinahe schon beängstigend ist die Tatsache, dass bis auf Alexander Wurm alle in den drei Mannschaften zum Einsatz gekommenen Spieler auch in der kommenden Saison noch der U15-Klasse angehören. Da werden wir bei unserer Saisonabschlussfeier viele Titel zu feiern haben…

Das war auf jeden Fall wieder ein sehr erfreulicher und beeindruckender Tag, der aber nicht dazu verleiten sollte, sich auf die faule Haut zu legen, sondern ein Ansporn für weitere harte Trainingseinheiten sein sollte.

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