Im letzten Spiel des Grunddurchganges kam es zur Begegnung gegen Wiener Neudorf. Die Ausgangslage war dabei noch durchaus spannend. Wiener Neudorf brauchte einen Sieg, um den Verfolger Ebensee auf Distanz zu halten. Ebensee und Wiener Neudorf peilten jeweils noch den vierten Rang im Endklassement an, der eine Teilnahme an der im nächsten Jahr erstmals ausgetragenen 1. Bundesliga Challenge League garantieren soll.
Kolodziejczyk blieb in seinen drei Spielen ungefährdet. Er gab lediglich gegen Anton den Eröffnungssatz ab, danach folgten neun Satzgewinne in Folge. Anton, Wolfgang und David mussten somit gegen Radel und Bäuerle punkten, um dem Spiel die entscheidende Wendung zu geben. Von diesen sechs Partien konnten wir fünf gewinnen. Lediglich Bäuerle konnte Wolfgang besiegen.
So kam es beim Stand von 5:4 zum Doppel. Nach wechselhaftem Verlauf – der erste Satz ging 13:15 verloren, der zweite wurde nach einem 6:10 noch 12:10 gewonnen – wurde auch das Doppel mit 3:1 gewonnen.
Somit gab es einen 6:4 Sieg gegen Wiener Neudorf. Ebensee konnte den erwarteten Sieg gegen Innsbruck einfahren und Wiener Neudorf in der letzten Runde noch überholen.
Ein Blick auf die erfreuliche Abschlusstabelle: https://www.ttbundesliga.at/ligen/herren-2a/tabelle-und-rangliste/
Vor Beginn der Begegnung war klar: Mit einem Sieg gegen Gumpoldskirchen würde die erste Mannschaft den 3. Tabellenplatz fixieren und damit die Berechtigung zum Aufstieg in die neu geschaffene Challenge League der 1. Bundesliga erreichen. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage käme es am nächsten Wochenende zum Showdown im direkten Duell gegen Wiener Neudorf um Platz 3.
Der Start dieser Begegnung gehörte eindeutig den Gumpoldskirchnern. Norbert blieb gegen Jörg Pichler ohne Satzgewinn. Anton kämpfte gegen Franz Kraus-Güntner vierzig Minuten vergeblich. Dieses Mal konnte er den starken Verteidiger nicht besiegen und verlor knapp in vier Sätzen – insbesondere wegen einer starken Angriffsleistung des Verteidigers Kraus-Güntner.
David konnte in der Nachwuchspartie gegen Alexander Reitner rasch auf 1:2 verkürzen. Im folgenden Spiel gegen Kraus-Güntner konnte David sein Tempo nicht ausspielen. Kraus-Güntner war auch hier zu sicher und punktete immer wieder durch seinen Angriff.
Beim Stand von 1:3 entwickelte sich ein Krimi der spannendsten Sorte. Anton geriet gegen Pichler rasch mit 0:2 in Rückstand. Anton konnte die folgenden beiden Sätze gewinnen. Im Entscheidungssatz konnte sich kein Spieler bedeutend absetzen. Nach Matchbällen auf beiden Seiten setzte sich Anton mit 22:20 im 5. Satz durch. Der Startschuss einer Aufholjagd.
Norbert stellte mit einem ungefährdeten Sieg gegen Reitner den Ausgleich her. David besiegte Pichler nach Verlust des ersten Satzes mit 3:1. Mit dem selben Ergebnis wies Anton Reitner in die Schranken.
Bei 5:3 kam es zum Duell von Norbert gegen Kraus-Güntner. Norbert fand Mitte des ersten Satzes zu seinem Spiel und brachte Kraus-Güntner immer mehr zur Verzweiflung. Ein im fünften Satz deutlicher Sieg brachte den viel umjubelten 6:3 Erfolg gegen eine starke Gumpoldskirchner Mannschaft.
Damit wurde auch schon eine Runde vor Schluss der 3. Tabellenrang fixiert – das direkte Duell gegen den Tabellenvierten hat nur noch statistische Bedeutung.
Ein Blick auf die Tabelle: https://www.ttbundesliga.at/ligen/herren-2a/tabelle-und-rangliste/
Im ersten Heimspiel des Wochenendes gab es einen 6:0-Sieg gegen den Tabellenvorletzten Turnerschaft Innsbruck/2. Norbert musste im ersten Spiel gegen Lorenz Pürstinger einen 1:2-Satzrückstand aufholen. Mit einem 11:2 und einem 11:3 gelang Norbert aber noch der Sieg im Eröffnungsspiel. Danach ließen Anton, David und Norbert keinen Zweifel mehr über den Sieger an diesem Nachmittag aufkommen. Lediglich David musste gegen Adrian Dillon noch einen Satz abgeben. Nach 70 Minuten stand schlussendlich der klare 6:0-Sieg fest. Ein Detail am Rande: Die drei Gegner (15, 16 und 17 Jahre alt) waren zusammen jünger als unser unverwüstlicher Anton Kutis.
David kehrt nach sehr erfolgreichen Jahren in Kennelbach nach Wien zurück und wird das Trio Anton Kutis, Norbert Rapolt und Wolfgang Päuerl als Nachwuchsspieler enorm verstärken.
In den letzten Wochen wurde bereits fleißig trainiert, denn schon am kommenden Wochenende (1./2. September) steht bereits das Eröffnungsturnier in Kufstein am Programm, wo es um wertvolle Bonuspunkte für die kommende Meisterschaft gehen wird.
Schon am darauffolgenden Wochenende stehen die schweren Auswärtsspiele gegen Salzburg und Kuchl am Programm.
Hier eine kleine Übersicht über den Herbstdurchgang:
Die Spiele finden wie immer samstags um 15 Uhr und sonntags um 10 Uhr statt. Die Heimspiele bewährter Weise am Flötzersteig.
Die Mannschaft würde sich über regen Besuch freuen!
Im Viertelfinale des heurigen Trostbewerbes im Intercup hatte unsere junge Mannschaft das französische Team Ruffec-Chef Boutonne zu Gast. Die Franzosen waren für uns ein ziemlich unbeschriebenes Blatt, da sie zum ersten Mal am TT-Intercup teilnahmen. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse rechnete sich Chef Peter Raidl aber doch Chancen für unser junges Team aus, das schon bisher im TT-Intercup mit durchaus ordentlichen Leistungen aufzuwarten wusste. Vor einer ansprechenden Kulisse eröffnete Otto Graf gegen den jungen Defensivspieler Will Jackson die Partie. Nach wechselvollem Spielverlauf war Otto im 5. Satz nicht mehr zu halten und brachte unser Team mit 1:0 in Führung. Lukas Gruber konnte diese Führung sehr zur Freude des Betreuers David Klaus und des Publikums mit einer souveränen Leistung auf 2:0 ausbauen. Im Anschluss daran hatte Florian Kellner mit dem unangenehmen Spiel des Routiniers Fabrice Geoffroy seine liebe Not – und es stand nur noch 2:1. Nachdem sich Lukas Gruber und Florian Kellner im Doppel in fünf hart umkämpften Sätzen durchsetzen konnten, sah es schon sehr gut aus. Lukas Gruber ließ dann gegen den Defesivspieler Jackson nichts mehr anbrennen und stellte den 4:1-Sieg unserer jungen Mannschaft sicher. Das erste Heimspiel, wohl auch zum ersten Mal vor einigen Zusehern – das war schon ein Erlebnis. Mit diesem Sieg stehen Lukas Gruber, Otto Graf und Florian Kellner im Finalturnier des TT-Intercup-Trostbewerbes, das am 9. und 10. Juni in Verona (zum letzten Mal in dieser Form) stattfinden wird. Nach dem Spiel gab es noch das übliche Bankett. Die Franzosen waren mit ihrem Wien-Ausflug (abgesehen vom Resultat) sehr zufrieden und bedankten sich auch noch schriftlich für unsere Gastfreundschaft.