2. BL: Paul Dobretsberger mit starker Leistung beim Sieg gegen Alt Erlaa – 6:2-Sieg im ersten Wiener Derby

F49A39A5-7FAA-40F1-9858-2F99F8403014Im ersten Heimspiel der Saison durfte Paul Dobretsberger die Nachwuchsrolle an der Seite von Norbert Rapolt und David Klaus einnehmen. Bei den Gästen steht seit zwei Jahren unser Leihspieler Stefan Zaric unter Vertrag. Beim Stand von 1:1 (glatter Sieg von David gegen Sabin und knappe Niederlage von Norbert gegen Schuster) kommt es zum Spiel der beiden Nachwuchsspieler. Nach 11:2 und 2:11 gelang es Paul im dritten Satz vier Satzbälle abzuwehren und dann selbst mit den ersten Satzball den Satz zu gewinnen. Stefan konnte danach nicht mehr zulegen – Paul brachte uns mit 2:1 in Führung. – Stefan spielte danach gegen Norbert nach 0:2 groß auf und glich auf 2:2 aus. Norbert musste im fünften Satz nach 0:2 seine Routine ausspielen – und gewann den Satz dann sicher mit 11:3.
David ließ zwei ungefährdete Siege gegen Schuster und Stefan Zaric folgen. Paul hatte mit dem Noppenbelag von Sabin große Probleme und blieb in diesem Spiel ohne Satzgewinn. – Dafür spielte Paul dann gegen Schuster unbekümmert auf. Er ließ seinem Gegner über weite Strecken wenig Chancen. Nach zwei glatten Satzgewinnen und deutlicher Führung im dritten Satz wurde die Hand doch noch einmal schwer. Nach einer 8:3 Führung ging dieser Satz noch verloren. Paul konnte aber im vierten Satz wieder an seine Leistung in den ersten 2,5 Sätzen wieder anschließen und die Führung im vierten Satz knapp ins Ziel retten. Eine starke Leistung von Paul.

Bundesligastart – Stephan Wyss mit gelungenem Debüt

BL in Leoben - 2Nachdem die 1. Runde der neuen Bundesligasaison gegen Alt Erlaa verschoben wurde, waren die ersten beiden Runden die Auswärtsspiele gegen Ebensee und Leoben. Stephan Wyss gab sein Bundesligadebüt, David Klaus und Norbert Rapolt komplettierten die Mannschaft.

Stephan Wyss spielte in seiner Eröffnungspartie gegen den U13-Europameister Benjamin Girlinger groß auf und gewann in drei engen Sätzen gleich sein erstes Spiel in der 2. Bundesliga. Gegen Lukas Stüger folgte im zweiten Spiel der zweite Sieg. Nicht mehr ganz so locker, aber in den entscheidenden Phase hochkonzentriert, gewann Stephan nach 1:1-Zwischenstand sicher in vier Sätzen. Gegen den starken tschechischen Legionär Ivan Karabec, konnte Stephan phasenweise gut mitspielen, insgesamt war bei der 0:3-Niederlage aber wenig zu holen. David konnte Karabec in fünf Sätzen fordern, blieb im Entscheidungssatz aber glücklos und musste sich knapp geschlagen geben.
Norbert und David komplettierten die geschlossene Mannschaftsleistung mit Siegen gegen die beiden Nachwuchsspieler. Mit einem nicht ganz erwarteten 6:3-Sieg in Ebensee ging es weiter nach Leoben.

Dass sich viele Mannschaften in der Leobener Halle schwer tun, zeigt die 0:6-Niederlage von Alt Erlaa am Samstag.
Auch unsere Spieler haben gemischte Erinnerungen an diesen Austragungsort. Dennoch startete unsere Mannschaft gut in die Begegnung. Norbert und David konnten ihre Eröffnungsspiele gewinnen. Stephan tat sich am Sonntag deutlich schwerer, blieb hinter der zuvor gezeigten Leistung zurück (Sicherheit, Beinarbeit und den eigenen Bällen zu lange nachgeschaut). Trotz seiner Niederlagen kann sein erstes Bundesligawochenende als gelungen betrachtet werden, auch wenn es am Sonntag nicht zu einem Sieg gereicht hat. Insgesamt spielte die Mannschaft glücklos, Norbert und David verloren jeweils ihr folgendes Spiel in fünf Sätzen. Norberts Resümee des Sonntagsmatches: „Eine Niederlage, die deutlich zu hoch ausgefallen ist. Stephan hat ein sehr starkes Wochenende gespielt. Insgesamt wäre auch  bei diesem Spielverlauf ein Sieg möglich gewesen.“

Am 24. September wird die verschobene Partie gegen den Koppelpartner Alt Erlaa am Flötzersteig stattfinden. Spielbeginn am Samstag um 15:00. Die Mannschaft freut sich auf zahlreichen Besuch.

Spannendes 3:3 gegen ersatzgeschwächte Mauthausner

image0-5Im „Go Sports Tischtennis-Derby“ der 1. Bundesliga gegen Mauthausen mussten die Oberösterreicher kurzfristig die Ausfälle von Bernhard Kinz-Presslmayer und Martin Schaumberger verkraften. Martin Leonhartsberger und Simon Oberfichtner traten die Reise nach Wien an. Bereits die beiden Mannschaftsaufstellungen waren damit spannend wie lange nicht mehr.
Anton eröffnete gegen Oberfichtner. Nach einem sehr fehlerhaften ersten Satz beider Spieler und mehreren Satzbällen auf beiden Seiten gelang Oberfichtner ein 19:17 Satzgewinn. Ein Satzgewinn, der den weiteren Verlauf entscheidend geprägt hat, denn über weite Strecken des Spiels war Oberfichtner damit der bessere Spieler und siegte mit 3:0.
Norbert führte danach gegen Leonhartsberger mit 2:1 und 8:6 – brachte aber das Spiel nicht über die Runden und verlor in fünf Sätzen.
Norbert und David waren im darauffolgenden Doppel trotz Satzgewinn ohne Chance auf den Sieg. So musste David im letzten Spiel gegen Oberfichtner die Kohlen aus dem Feuer holen. Dabei sah es auch hier lange Zeit nicht gut aus. Oberfichtner ging 1:0 und 9:3 in Führung. Dennoch ging der zweite Satz noch in die Verlängerung. Oberfichtner behielt im Nachspiel mit 16:14 die Oberhand. Die weiteren Sätze blieben eng – David konnte dennoch öfter die Initiative ergreifen. Nach dem Satzausgleich brachte ein Blitzstart eine 5:1 Führung. Doch postwendend stand es 5:5. So blieb es spannend bis zum letzten Ball – mit dem besseren Ende für David.

1. BL.: Zwei Niederlagen am Wochenende

BL LogoOhne zählbaren Erfolg blieb die Mannschaft der 1. Bundesliga dieses Wochenende gegen Biesenfeld (Oberösterreich) und Feldkirchen (Steiermark). Dabei wäre vor allem am Samstag einiges möglich gewesen. Norbert hat im Eröffnungsspiel gegen Mihailovic ein 0:2 auf 2:2 ausgleichen können. Spielentscheidend dann beim Stand von 2:1 im fünften Satz ein strittiger Ball. Mihailovic entzog sich der Diskussion, ob er den Ball mit dem T-Shirt gespielt hat, mit den Worten, dass er es nicht gesehen habe. Da dem Schiedsrichter die  Sicht verstellt war, entschied der den Punkt für Mihailovic. Vor zwei Jahren gab es bereits eine unsportliche Aktion von Mihailovic, der damals einen zuvor gutgegebenen Ball dann plötzlich auch nicht mehr gesehen hat, nachdem der Schiedsrichter zu seinen Gunsten entschieden hat. Norbert nimmt nach kurzer Diskussion ein Time-Out. Mihailovic kann mit zwei Netzrollern und danach mit zwei sehenswerten Bällen auf 7:3 davon ziehen. Norbert kann nicht mehr zulegen und verliert das Spiel.

David und im abschließenden Einzel auch Norbert können Christian Wolf in keiner Phase gefährden und verlieren deutlich. Anton hatte gegen Michael Binder keine Probleme. David konnte sich im zweiten Einzel deutlich steigern und ging als 3:1 Sieger gegen Mihailovic von der Platte. Leider hatten Anton und David im Doppel einen rabenschwarzen Tag – mit der schwächsten Doppelleistung der letzten Jahre ging dieses Spiel mit 0:3 verloren. – Letztendlich ein bitteres 2:4 in Biesenfeld.

Im vorverlegten Sonntagsspiel gegen Feldkirchen war die Hoffnung auf mindestens einen Punktgewinn groß. Die ersatzgeschwächten Feldkircher (die Nummer 3 Tobias Siwetz ist verletzt) boten Martin Brandstätter als Nummer 3 auf. Ein im nachhinein logischer Aufstellungspoker brachte die Feldkircher auf die Siegesstraße. Die Nummer 1 der Feldkircher (Gregor Zafostnik) blieb im Einzel (gegen Anton und David) und im Doppel(gegen David und Norbert) ungefährdet. Nachdem Norbert gegen den groß aufspielenden Tobias Scherer wenig entgegen zu setzen hatte, blieb der Sieg von Anton gegen Brandstätter die einzige Ausbeute.

1. BL: Niederlage und Sieg zum Abschluss

Mit einigen Erwartungen fuhr die 1. Mannschaft nach Linz, um im Spiel gegen Biesenfeld das Punktekonto aufzustocken. Diese Erwartungen wurden herb enttäuscht. Norbert, David und Wolfgang taten sich mit den langsamen Spielbedingungen in der Linzer Halle sehr schwer und fanden nur sehr langsam in die Partien.
Dabei hatte Norbert im Eröffnungsspiel gegen Luka Mihailovic die Überraschung am Schläger. Bei 1:0 Satzführung und Satzball im zweiten Satz wäre mehr möglich gewesen. Danach konnte Norbert nicht mehr zusetzen und unterlag 1:3. Auch im zweiten Spiel blieb Norbert unter seinen Möglichkeiten und verlor ebenso 1:3 gegen Kases.
Schatten und Licht auch bei David. Einer schwachen ersten Partie (mit einer 2:3-Niederlage) gegen Andre Kases folgte ein entfesseltes zweites Spiel. Der 3:1-Sieg gegen Mihailovic eine von Davids besten Partien heuer. Wolfgang konnte zwischenzeitlich mit dem Sieg gegen Michael Binder den Anschluss herstellen. Nach Timingproblemen zu Beginn gelang ihm ein Fünf-Satz-Sieg. Das Doppel war bis zum letzten Ballwechsel spannend und ausgeglichen. Den Biesenfeldern gelang im Nachspiel des fünften Satzes der Sieg. Die Heimreise wurde somit mit einer knappen 2:4-Niederlage angetreten.

06CA02B9-CDD7-43E6-8EDC-37BDA272E4A6Die letzte Runde der heurigen Spielsaison fand in Wiener Neudorf statt. Das Match wurde von Wiener Neudorf-TV auch im Internet gestreamt (Interessierte finden den Link unter: https://www.youtube.com/watch?v=K1hvWe_R6Uc&t=9272s ).
Nach dem 3:3 in der Hinrunde vor zwei Wochen wurde wieder eine knappe Partie erwartet.
Norbert konnte seinen 3:1-Sieg gegen Wojciech Kolodziejczyk wiederholen. Martin Radel, der in der Hinrunde auf Position 3 gespielt hat, wurde dieses Mal im zweiten Einzel aufgeboten. David gewann nach verlorenem ersten Satz noch sicher mit 3:1, und erhöhte damit auf 2:0.
Das Spiel von Wolfgang gegen Martin Bäuerle, der in der Hinrunde nicht spielte, war dann an Spannung kaum zu überbieten. Ein fünfter Satz musste entscheiden – und Wolfgang verwertete den zweiten Matchball nach einem Netzroller zum 3:0.
Mit der Aufstellungsvariante (Wolfgang musste das Doppel spielen) sahen wir im Doppel die wenigsten Chancen auf einen Punktgewinn. Dennoch boten sich David und Wolfgang Möglichkeiten, eine Überraschung zu liefern. Hier wurden manche Chancen vergeben – Neudorf konnte auf 1:3 verkürzen. David versuchte im folgenden Einzel, seinen Erfolg gegen Kolodziejczyk zu wiederholen. Nach zwei knappen Sätzen spielte Kolodziejczyk im dritten Satz groß auf und ging rasch mit 8:0 in Führung. Ab diesem Zeitpunkt gelang es David immer besser, Kolodziejczyk nicht ins Spiel kommen zu lassen. Gerade im vierten und weite Strecken des fünften Satzes war David ebenbürtig. Am Ende setzte sich Kolodziejczyk in fünf Sätzen durch. Damit stand es nur noch 3:2 – das letzte Einzel zwischen Norbert und Radel musste die Entscheidung bringen. Norbert gelang es lange nicht, Radel entscheidend zu stören. So ging Radel rasch mit 2:0 in Führung. Erst ab Mitte des 3. Satzes (2:5) stellte Norbert sein Spiel um, konnte seine Stärken besser zur Geltung bringen und damit auch Radels Spielfluss stören. Die Aufholjagd wurde auch durch ein 2:6 im fünften Satz nicht unterbrochen. Mit ein wenig Glück in der Entscheidung konnte Norbert das 4:2 sicherstellen.

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